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Bergwerke, Sakralbauten, Siedlungen, Kulturlandschaften, technische Meisterwerke, Profanbauten und Herrschaftsgebäude beinhaltet das 220 Quadratkilometer umfassende riesige Welterbe. Was passiert hier? Wer steckt dahinter? Unser Blog lädt Sie ein, einen Blick hinter die Kulissen des Stiftungsalltags, hinein in verschiedenste Orte des Welterbes zu riskieren. Er erzählt die Geschichte hinter den Geschichten, zeigt, wer sie macht und welche Themen, Fragen und Gedanken uns in unserer Arbeit beschäftigen.

Willkommen auf dem Blog der Welterbestiftung im Harz.

Das 5-Minuten-Interview mit Katharina Fuhrhop

19. Oktober 2017, Dana Kresse - TRAFO-Projekt Harz|Museen|Welterbe – Weltkultur transformiert eine Region, Das 5 Minuten-Interview

Name
Katharina Fuhrhop

Wohnort
Hildesheim

Beruf
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Schuhgröße
41

Lieblingsort im Welterbe
Kulturlandschaft rund ums Polsterberger Hubhaus / Erkenntnisweg

Lieblingsobjekt aus der Montangeschichte

Kehrräder und Stollen(ausbau) generell

Kontakt
fuhrhop@oberharzerbergwerksmuseum.de


Wie definierst du Welterbe?
Einzigartiges, erhaltenswertes Kulturgut mit internationaler Bedeutsamkeit.


Wer oder was inspiriert dich?
Musik, optisch Erfassbares (Bilder, Landschaft, Pflanzen, Farben etc.).


Wie entdecken wir das Welterbe im Jahr 2025?
Immer noch im direkten Vor-Ort-Kontakt mit Objekten, Bauwerken und Orten.


Was ist das Schönste an deiner Arbeit?

Sie ist sehr abwechslungsreich.


Was würdest du tun, wenn du pro Tag eine Stunde mehr Zeit zur Verfügung hättest?
Sie je nach Bedarf für Lesen, Schlafen, Entspannen, Sport, Arbeit uvm. nutzen.


Die wichtigste Erfindung der Menschheit?
Menschenrechte (und hoffentlich bald auch Tierrechte)

Welche drei Dinge kann jeder Mensch sofort tun, um die Welt besser zu machen?

- vegan werden
- Empathie leben
- generell eigenes Verhalten reflektieren und entsprechend handeln (Vorurteile abbauen, anderen     helfen, Müll vermeiden, bewusster Konsum)


Welche Persönlichkeit würdest du gern mal zum Essen einladen?
- lebend (Person, nicht Persönlichkeit): Raphael Fellmer
- tot: Gandhi

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
- gestern: zum Abendessen neues Gericht erfunden
- vor 10 Tagen: Start einer Workoutroutine (Muskelaufbautraining)
- vor den Herbstferien:  Bauchtanzkurs begonnen

Was sollte niemand von dir wissen?
Das ist geheim.


Welche Frage haben wir vergessen?
Was sollte deiner Meinung nach noch 100 Jahre oder länger erhalten werden?
Wie kann man Objekte, Sachverhalte, Gebäude, etc. deiner Meinung nach am besten erhalten?


Das letzte Wort?

Konstrukt


Das 5-Minuten-Interview: Lea Dirks

12. Oktober 2017, Dana Kresse - Das 5 Minuten-Interview

Name
Lea Dirks    
Wohnort
Goslar
Beruf
Kunsthistorikerin
Schuhgröße
39/40.
Lieblingsort im Welterbe
Die Buntenbocker Teichlandschaft
Lieblingsobjekt aus der Montangeschichte
Das Fördergerüst am Rammelsberg – von meinem Büroplatz habe ich sogar direkten Blick darauf.
Kontakt
dirks@welterbeimharz.de

Wie definierst du Welterbe?
Als gemeinsames kulturelles Gedächtnis der gesamten Menschheit. Welterbe bedeutet für mich insbesondere andere Kulturen kennenzulernen und zu verstehen. Schließlich besitzt  jede Welterbestätte - auch wenn sie in ihrem universellen Wert einzigartig ist - vergleichbare Kulturdenkmale  auf der Welt: Im Fremden können wir das Eigene erkennen.

Wer oder was inspiriert dich?
Das kann ich nicht an einer Person festmachen – für mich ist es vielmehr die Summe aller Menschen, die man über die Jahre trifft und deren Kenntnisse, Ansichten, Einstellungen. Sowohl privat als auch beruflich erweitert sich dadurch ständig der eigene Horizont.

Wie entdecken wir das Welterbe im Jahr 2025?
Hoffentlich immer noch persönlich und direkt am authentischen Ort. Nur so entwickelt man ein Gefühl und Verständnis für das Welterbe.

Was ist das Schönste an deiner Arbeit?
Das Welterbe im Harz für alle ein Stück weit verständlicher und sichtbarer zu machen. Außerdem gefällt mir die Abwechslung – so vielfältig wie sich das Welterbe präsentiert, sehen auch meine Arbeitstage aus.

Was würdest du tun, wenn du pro Tag eine Stunde mehr Zeit zur Verfügung hättest?
Mir vermutlich abends mehr Zeit fürs Kochen nehmen. Oder Backen! Beides entspannt mich  - vorausgesetzt ich habe die entsprechende Zeit dafür.

Die wichtigste Erfindung der Menschheit?
Der „moderne“ Buchdruck, wie er von Johannes Gutenberg weiterentwickelt wurde. Mit ihm beginnt eine neue Epoche der Menschheit in der Wissen allgemein leichter zugänglich wurde und sich in Folge rasant verbreiten konnte.

Welche drei Dinge kann jeder Mensch sofort tun, um die Welt besser zu machen?
Empathie und echtes Interesse an seinen Mitmenschen zeigen. In der ein oder anderen Situation reflektierter sein und für sein eigenes Handeln auch Verantwortung übernehmen.

Welche Persönlichkeit würdest du gern mal zum Essen einladen?
Peggy Guggenheim – mit Sicherheit war sie eine der schillerndsten Persönlichkeiten der Modernen Kunst des 20. Jahrhunderts: als Kunstmäzenin, Galeristin und Sammlerin war sie nicht nur Teil der Kunstszene, sondern gestaltete sie aktiv. Einige spannende Anekdoten hätte sie bestimmt zu erzählen!

Wann hast du zuletzt etwas Neues ausprobiert und was war das?
Vor ein paar Monaten hatte ich angefangen stricken zu lernen. Bisher jedoch leider nicht allzu erfolgreich!.

Was sollte niemand von dir wissen?
Abgründe tun sich bei mir keine auf – fragen ist also erlaubt!

Welche Frage haben wir vergessen?
Das zuletzt gelesene Buch?

Das letzte Wort?
Immer mit offenen Augen durch die Welt gehen und neugierig bleiben!


So feiern Wissenschaftler…

27. September 2017, Dana Kresse - Rückblicke...

Mit dem Kolloquium am 22. und 23. September 2017 in der Schlosserei des Bergwerks Rammelsberg in Goslar fand das 25jährige Jubiläum des UNESCO Welterbes Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft auch seine wissenschaftliche Würdigung. Grußworte der Ministerin für Wissenschaft und Kultur Gabriele Heinen-Kljajić sowie des Oberbürgermeisters von Goslar Oliver Junk erinnerten an die Entwicklung der letzten 25 Jahre, verwiesen auf den Status quo und gaben Ausblicke in die nächsten 25 Jahre.

Die Einzigartigkeit dieses vorindustriellen Welterbes und die damit verbundene Verpflichtung wurden genauso diskutiert wie die Problematik, das Welterbe in Fläche und Tiefe zu vermitteln. Rückblicke, Raumprogramme, Sammlungskonzepte und die Möglichkeiten der Vermittlung vertieften die verschiedensten Aspekte des Umgangs mit Welterbe regional und überregional allgemein und der industriellen Kulturstätten im speziellen.
 

Ministerin für Wissenschaft und Kultur Gabriele Heinen-Kljajić

Neuer Glanz für alten Schacht

16. Mai 2017, Dana Kresse - Orte und Objekte, Aktuell

Über 140 Jahre steht das Fördergerüst des Ottiliae-Schachts bereits im heutigen Clausthal-Zellerfeld und markiert damit eine technische Innovation in der Montangeschichte des Harzes. Zuvor aus Holz errichtete Fördergerüste waren in ihrer Haltbarkeit begrenzt, so dass die Idee entstand, künftige Gerüste aus Stahl zu bauen, um auch weiterhin Silber-, Blei- und Zinkerze zu fördern. Bis in die späten 1920er Jahre war dies die zentrale Förderanlage für die Clausthaler Bergwerke und ist heute Welterbedenkmal.

Neuer Glanz für alten Schacht

25 Jahre Welterbe – Ein Rundblick über das Jahr 2017

22. Februar 2017, Dana Kresse - Aktuell

Womit möchten wir unseren Blog eröffnen? Natürlich mit Aussichten auf das Jahr! Verschiedenste Veranstaltungen werden das 25. Jubiläumsjahr des Welterbes begleiten. Sie erinnern an die Anfänge, verweisen auf den Status quo und geben Ausblicke in die Zukunft. Würdevolle 125 Jahre hat das Oberharzer Bergwerksmuseum bereits auf den Schultern und verweist mit seiner Geschichte auf die Anfänge von koordinierten Sammlungsleidenschaften und dem Bedürfnis nach Wissensmehrung. Auch das muss gefeiert werden. Und nicht zuletzt sind zwei große Projektbausteine ins Rollen gebracht. Gerhard Lenz, Stiftungsdirektor der UNESCO-Welterbestiftung im Harz, berichtet von den Vorhaben im Jahr 2017:

25 Jahre Welterbe – Ein Rundblick über das Jahr 2017

Grafik UNESCO